BAKIKO Kinesiologie für Mensch und Tier - AP-Kinesiologie und Therapie
Es war einmal ...
Bachblütenmärchen für kleine und grosse Kinder
 
Das ist der Titel meines Märchenbuches, welches ich im Rahmen meiner Diplomarbeit als Blütenessenzentherapeutin nach Dr. E. Bach geschrieben habe. Das Schreiben hat mir viel Freude bereitet und meine Töchter haben mich bei der Illustration der Märchen tatkräftig unterstützt.
Ich konnte durch die intensive Auseinandersetzung des wunderbaren Wirkungsspektrums der 38 Bachblüten viele spannende Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln, welche ich nun täglich bei meiner Arbeit als Blütentherapeutin einsetzen kann.
Für jede einzelne Blüte steht ein Märchen, in dem die Essenz der jeweiligen Blüte auf spielerische Art dargestellt wird. Durch die positive Bewertung meines Ausbildungsleiters Willy Küttel, und meiner Kolleginnen, habe ich mich entschieden meine Märchen zu veröffentlichen.
Das Buch umfasst 130 Seiten, A4 quer. Druck auf 170g Hochglanzpapier in Farbe.
 
Die Bestellung des Buches können Sie direkt über das Kontaktformular vornehmen.
Hier noch ein paar kurze Einblicke in zwei meiner Märchen:
 
Nr. 3 Beech / Rotbuche
 
Nach Dr. E. Bach:    Die Besserwisserblüte
Bachblütengruppe:   Übergrosse Sorge um das Wohl anderer
 
Die Rennschnecke Serafina
Dies ist die Geschichte von Serafina. Serafina ist eine schon etwas ältere Weinbergschnecke. In ihrer Jugend war Serafina immer und überall die vorderste und wenn es ein Schneckenrennen zu bestreiten gab, galt sie als absoluter Favorit. Serafina trainierte auch täglich um in Form zu bleiben. Niemals fiel es ihr schwer am Morgen, Mittag und Abend noch eine Extrarunde Schneckenwalking zu machen. Schon während dem Frühstück plante sie sich für den ganzen Tag ihre Trainingseinheiten ein und freute sich darauf, voller Tatendrang loszulegen.
Es gab schliesslich immer viel zu tun. Da Serafina  so superschnell war aber doch schon zu alt um aktiv an den Rennen teilzunehmen, wurde sie vom Buchenwalder-Rennschneckenverein gebeten, die jungen Schnecken zu trainieren. Das war ein Spass! Die Nachwuchs-Rennschnecken konnten anfangs gar nicht genug kriegen und liessen sich von Serafina’s Tatendrang anstecken. Schon bald aber spürten sie, dass Serafina eine furchtbar strenge, und nie zufriedene Trainerin war. Egal wie sehr sie sich anstrengten, immer hatte sie etwas zu meckern und von neuen Trainings- oder Rennideen hielt Serafina überhaupt nichts. Schliesslich war sie ja sowieso die beste und schnellste und da war es doch klar, dass nur ihre Methoden die einzig richtigen waren.
Trotz des harten Trainings wurden ihre Schützlinge mit der Zeit statt schneller immer langsamer. Sie fühlten sich von Serafina nicht ernst genommen und ihr Selbstvertrauen sank langsam aber sicher in den Keller. Immer mehr Schneckenkinder wollten aufhören, oder sich einen neuen Trainer suchen. Serafina konnte diese Reaktion überhaupt nicht verstehen und war wütend und enttäuscht, dass all ihre Bemühungen bei diesen unbelehrbaren Kindern umsonst waren. Anscheinend waren all diese jungen Rennschnecken wirklich unfähig und konnten nicht mit ihrem Tempo und Trainingsstil mithalten.
Schliesslich kam es soweit, dass Serafina vor das Buchenwalder-Rennschneckenkomitee gerufen wurde. Serafina war überhaupt nicht erstaunt über diese Einladung und dachte sich, dass sie wahrscheinlich ein besonderes Lob oder gar eine Auszeichnung für ihre besonderen Dienste bekommen würde. Aber es kam ganz anders.............
 
 
Nr. 9 Clematis / weisse Waldrebe
 
Nach Dr. E. Bach:    Die Traumtänzerblüte
Bachblütengruppe:   Ungenügendes Interesse an der Gegenwart
 
Drachenträume 
In einem fernen Land, am Rande der Welt, hinter den unüberwindbaren Sturmbergen lebte eine friedliche Gemeinschaft verschiedenster Drachen. Es gab grosse, kleine, furchterregende, ruhige, freche, scheue und auch ganz „normale“ Drachen. Nur eine Eigenschaft war Ihnen allen gleichermassen gegeben. Jeder von ihnen war ein Meister im Feuerspeien. Das brachte viele Vorteile mit sich. Sie hatten jederzeit ein Feuer, um sich zu wärmen, oder ihre, mit Edelsteinen besetzten Wohnhöhlen zu beleuchten und mit einem knisternden Feuer war es auch viel gemütlicher wenn sie abends zusammen sassen und die ältesten Drachen ihre spannenden Geschichten erzählten.
Die Drachenkinder Joricha und Clemalia waren die besten Freundinnen. Joricha war fröhlich, immer zu einem Spass aufgelegt, in jeder Situation voll dabei und sie konnte sich so gut auf eine Aufgabe konzentrieren, dass sie sich durch Nichts und Niemanden ablenken liess. Die Geschichten, die am Lagerfeuer erzählt wurden, fand sie megatoll, aber für sie waren es einfach Geschichten und wenn sie fertig erzählt waren, verschwendete sie keinen weiteren Gedanken mehr daran.  Clemalia war völlig anders. Sie war ein ruhiges, verträumtes, etwas ungeschicktes Mädchen. Joricha ärgerte sich oft über ihre Freundin, wenn sie wieder einmal total geistesabwesend in ihrer Fantasiewelt versank oder sich beim Hausaufgabenmachen ständig von irgendetwas ablenken liess und darum viel länger dafür brauchte als Joricha. Wenn Clemalia den Geschichten der alten Drachen zuhörte, fühlte es sich an, als wäre sie mittendrin und auch wenn alle anderen schon längst gegangen waren, sass sie noch immer am gleichen Platz und liess ihrer Fantasie freien Lauf. Sie träumte dann von den Prinzen und Prinzessinnen, von herrlichen Inseln mit weissem Palmenstrand, von fliegenden Pferden, Einhörnern, Elfen und anderen phantastischen Wesen. In dieser Fantasiewelt fühlte sie sich so unbeschwert und glücklich, dass sie gar kein grosses Interesse hatte sich am aktuellen Geschehen der Drachengemeinschaft zu beteiligen. Wenn Joricha wieder einmal allzu ungeduldig mit ihr wurde, stellte Clemalia ihre Drachenohren einfach auf Durchzug und versank in nullkommanichts in ihre angenehmen Träumereien. ..........